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Reise zu den Hütern der Elemente

Der Besuch im Elfenland vermittelte einen allgemeinen Überblick über die Welt der Naturgeister. Die Reise zu den Hütern der Elemente ermöglicht nun eine detaillierte Betrachtung.

Die Hüter der Erde nennt man Gnome. Dies ist ein Sammelbegriff für Erdgeister oder das kleine Volk. Zu ihnen gehören Zwerge, Dämmerelben, Kobolde, Heinzelmännchen, Bergmännchen, Wichtelmänner, Trolle, Faune, Dryaden und Irrwische, aber auch die Baum- und Waldelfen sowie die Blumen- und Feldfeen. Ihre Aktivitäten werden von einem höherentwickelten Wesen überwacht; der traditionelle Name für dieses Wesen ist "König". Dieser Herrscher wird nicht gewählt, sondern wächst durch sein Wissen und seine Autorität in diese Aufgabe hinein. Der König der Gnome heißt Ghob.
Die Erdgeister variieren in ihrer Bezeichnung ebenso wie in Form und Gestalt. Allen gemeinsam ist die Tatsache, daß sie "erdig" sind, altern und im Feuer brennen. Ihre Hautfarbe ist meistens bräunlich, gräulich oder gelblich. Es sollen aber auch schon grüne und schwarze Gnome gesichtet worden sein. Weitere typische Merkmale sind die Knollennase, ihre Wohlbeleibtheit und abstehende Ohren. Die männlichen ihrer Spezies haben außerdem einen langen, meist grauen Bart. Die bevorzugten Farben ihrer Kleidung sind Rot, Grün und Braun und ohne Zipfelmütze wurde noch nie ein Gnom gesehen.
Gnome hüten die Schätze der Erde. Zu ihren Tätigkeiten gehört weiterhin, die Entwicklung von Gesteinen, Mineralien und Kristallen zu fördern. Sie schützen Pflanzen, Blumen und Bäume und wecken deren Lebenskräfte erneut in jedem Frühjahr. Sie werden als Vermittler zwischen dem Erdreich und den Pflanzen gesehen. An Orten wo diese Wesen getanzt haben, ist die Erde besonders fruchtbar und das Gras wächst saftiger und grüner als anderswo. Da sie der Heilkunde mächtig sind, gehört zu ihrem Aufgabengebiet auch die Pflege und Heilung von kranken und schwachen Tieren. Sie beschützen Wald- und Weidetiere und bewahren diese vor drohendem Unheil. Auch sind sie in magischen Künsten bewandert und können sich mittels Tarnkappe unsichtbar machen.
Elfen und Feen werden ebenfalls dem Element Erde zugeordnet. Sie gelten als die mit Abstand schönsten und zartesten Erscheinungen im Feenreich. Ihre vielfältigen Aufgaben stehen im direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Blume, für die sie zuständig sind. Sie gestalten die Farbe und Form der Pflanze, helfen beim Wachstum und verströmen ihren Duft. Das eine Rose auch noch nach dem Pflücken blüht, ist der unermüdlichen Arbeit der Blumenfee anzurechnen. Stirbt die Blume, stirbt auch meistens die dazugehörige Fee. Jede Blumenfee wirkt durch ihre eigene Energie und ihre persönliche Art. Sich auf ein solches Wesen einzulassen bedeutet, sich der schöpferischen Vielfalt von Mutter Natur zu öffnen.

Erdgeister sind auch dazu da, den physischen Körper des Menschen zu erhalten. Wenn die Verbindung zu unserem persönlichen Gnom gestört ist, besteht die Gefahr "abzuheben". Wir verlieren uns in Phantasiewelten und Träumereien. Dann ist es höchste Zeit für eine Begegnung mit diesem Wesen. Krafttanken und lange Spaziergänge in freier Natur helfen uns, auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren.

Die Hüter des Wassers bezeichnet man als Undinen. Sie sind überall dort zu finden, wo es plätschert. Regentropfen, Pfützen, Tümpel, Teiche, Quellen, Bäche, Flüsse und die Weltmeere sind ihr Lebensraum. Jedes Rinnsal birgt die Aktivität einer Undine. Zu ihnen gehören die Wassermänner, Necker, Nixen, Nymphen, Najaden und Nereiden. Sie sind ebenfalls sterblich, aber zäher und ausdauernder als die Gnome. Ihr König ist Niksa.
Da es im Reich des Elementes Wasser die unterschiedlichsten Wesen gibt, läßt sich keine allgemeingültige Aussage über ihr Aussehen machen. Sie können so winzig wie ein Regentropfen sein, aber auch die Größe und Form der gesamten Wasserfläche annehmen. Schönheit und Kleidung aus grüner oder blauer Substanz sind wohl die einzigen Gemeinsamkeiten der meisten Wassergeister. Zu ihren Aufgaben gehört die Belebung aller Gewässer. Wasserpflanzen, Fische und sonstige Meerestiere stehen unter ihrem Schutz. Kleine Undinen sind meist sehr übermütig und treiben ihren Schabernack mit Fischern und Seeleuten. Auch wird berichtet, daß Undinen eitel sind und sich üppig mit Perlen, Muscheln und Blütenkränzen schmücken.
Für Quellen und Brunnen sind die Nymphen (altgriechisch "Braut" oder "Mädchen") zuständig. Sie werden als zauberhafte, liebliche, sanftmütige Wesen beschrieben und sind halb Frau und halb Fisch. Sie sind zauberkundig und haben Einblick in die Zukunft der Menschen.
In Teichen, Seen und Flüssen leben die Wassermänner, normalerweise sind sie sehr alt. Ihr äußerliches Merkmal sind lange grüne Haare und gelegentlich sogar grüne Zähne. Von ihnen weiß man, daß sie die Seelen der Ertrunkenen in Töpfen gefangen halten. Sie besitzen ebenfalls magische Kräfte und können ihr äußeres Erscheinungsbild beliebig verändern.
In den Tiefen des Meeres leben sie Nereiden, die Töchter des altgriechischen Gottes Nereus. Ihr Oberkörper ist weiblich, wogegen der Unterleib in einer Fischflosse endet. Sie gelten als Schutzgeister der Kapitäne und Matrosen, da sie Menschen gegenüber sehr hilfreich sind.
Legendär ist der betörend süße Gesang der Sirenen, deren Musik aus anderen Sphären kommt und selbst die standhaftesten Männer verzaubert. Wer ihrem Gesang erliegt, ist für immer verloren.
Die Najaden sind besonders hübsche, den Menschen freundlich gesinnte Wassergeister. Ihre heilkundigen Fähigkeiten verhelfen Mensch und Tier zur Fruchtbarkeit.
Nixen (althochdeutsch nicchessa = "Wasserfrau") bewohnen stille Berg- oder Waldseen. Sie werden als graziöse weibliche Wesen von großem Liebreiz beschrieben. Ihr kindliches, fröhliches Naturell ist ein weiteres Merkmal. Sie wohnen in Familienverbänden und ihre Lebenserwartung wird auf 50 bis 70 Jahre geschätzt.
Das Wasserelement ist seit jeher ein beliebter Weg für die Reise ins Feenreich. Wasser und das dazugehörige Ufer sind Schnittstellen zwischen den Welten und der Übertritt ist dort am einfachsten.
"Undine" wurde wahrscheinlich von dem lateinischen Wort unda abgeleitet und bedeutet Welle oder Woge. Wellen wühlen auf und symbolisieren die Veränderung oder Verwandlung. Undinen sind die Naturgeister, die Zugang zur Emotionalität der Menschen haben. Emotionaler Wellengang läßt sensible Menschen oft in Tränen ausbrechen. Über solche Naturen sagt man, daß sie Nahe am Wasser gebaut haben.

Unsere persönliche Undine hilft uns, die Funktionen der Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Schweiß, Tränen) zu steuern. Eine geschwächte Verbindung zu unserem Wassergeist bedeutet meist, Probleme auf der emotionalen und psychischen Ebene. Ein Ausdruck für das gestörte Verhältnis ist häufig ein Mangel an Sympathie und Mitgefühl anderen Menschen und sonstigen Lebewesen gegenüber. Meditation und alle Aktivitäten am und im Wasser gewährleisten die Verbindung zur persönlichen Undine.

Sylphen sind die Hüter der Luft und entsprechen am ehesten unserer Vorstellung von Engeln oder Feen. Ihre Energie zeigt sich ebenso in der kleinsten Brise wie im mächtigsten Sturm. Ständig in Bewegung, reisen sie mit dem Wind. Zu ihrer Gattung gehören die Lichtelben, Sturmgeister und Devas. Paralda nennt sich ihr König.
Obwohl der Körper der Luftgeister menschenähnliche Gestalt hat, gelten diese Wesen als asexuell. Durch ihre Dynamik wirken sie jugendlich. Da sie Flügel besitzen und strahlendes Licht aussenden, werden sie oft mit Engeln verwechselt. Ihre Kleider erinnern an wehende Schleier und ihre Aura versprüht Glück und Freude. Anders als die Hüter der anderen Elemente sind sie frei und ungebunden und dadurch überall zu finden.
Zu ihren Aufgaben gehört die Überwachung des Luftraumes. Die Bewegung des Windes und der Wolken unterliegt ihrer Obhut. Die Sylphen gelten als die reinsten Naturwesen und bestechen durch große geistige Reife. Sie sind als die Träger der kosmischen Liebe bekannt. Die Hüter der Luft schenken Inspiration im Alltag und fühlen sich von künstlerischen Menschen stark angezogen. Sie rütteln eingefahrene Gewohnheiten auf und dulden keine Trägheit. Sie umsorgen traurige und kranke Menschen und erhellen deren Leben. Auch als Begleiter der verstorbenen Seelen werden sie eingesetzt. Der Schutzgeist einer Hexe oder eines Magiers gehört häufig zu der Gattung der Sylphen. Sie kommunizieren auf der Gedankenebene.
Mit den Sturmgeistern dagegen, ist nicht besonders gut Kirschen essen. Sie sind wild und ungezähmt, außerdem gilt ihr ganzes Ansinnen dem Zerstören. Dunkle Wolken sind ihr Element. Außer Rand und Band toben sie mit den Wirbelstürmen, denn ihre Leidenschaft ist die Verwüstung.

Auf der physischen Ebene macht sich die persönliche Sylphe um die Atmung und die Funktion der Lungen verdient. Sylphen wirken sich zudem auf unsere mentalen Fähigkeiten aus. Ein guter Kontakt zur Sylphe erleichtert das Lernen erheblich. Eine zu starke Verbindung jedoch, kann zu einem überaktiven Geist führen. Ein überstrapaziertes Nervenkostüm gipfelt oft in Fanatismus oder Exzentrizität. Auch hier kann die Meditation ausgleichend wirken.

Salamander, die Hüter des Feuers, sind überall dort anzutreffen wo eine Flamme züngelt. Sie sind zuständig für Feuer, Hitze, Blitze, Explosionen und Vulkane. Ihr Name wird mit der spanischen Universität Salamanca in Verbindung gebracht, weil dort alchemistische Feuerstudien betrieben wurden. Es besteht kein Zusammenhang zu den echsenähnlichen Amphibien. Die Feuergeister gelten als besonders mächtige und willensstarke Wesen, denen auch die Licht- und Feuerfeen angehören. Ihr König hört auf den Namen Djinn.
Salamander haben die Befähigung, in verschiedener Gestalt aufzutreten. Sie werden oft als Würmer, Schlangen oder Drachen gesehen, die sich in den Flammen um sich selbst drehen. Bei etlichen Feuerwesen wurden Flügel beobachtet. Meistens haben sie rote Haare, tragen rote Kleidung und wirken stolz und unnahbar. Mit Vermutungen zu ihren Ausmaßen sollte man jedoch vorsichtig sein. Ihre Größe entspricht nicht selten der Dimension des Feuerherdes. Es sind unruhige, nicht ortsgebundene Wesen, mit Ausnahme jener, die festen Feuersbrünsten (z.B. Vulkanen) angehören. Die Rhythmen von loderndem Feuer und Hitze ziehen sie magisch an. Deshalb sind Kerzenflammen und Kaminfeuer wundervolle Begegnungsorte, um sich mit einem Salamander einzulassen. Mit Blitzen bringen sie das Feuer zur Erde und tanzen mit Wonne und wilder Leidenschaft auf jeder Waberlohe. Sie nehmen die Sommerhitze auf und zehren in den Wintermonaten davon. Da Feuer sowohl destruktiv als auch kreativ ist, sind die Feuergeister im Umgang mit den Menschen sehr zurückhaltend. Auch ihr Interesse an uns soll angeblich sehr gering sein. Trotzdem sind sie immer in der Nähe menschlicher Gezüngel zu finden, egal ob es sich dabei um physische oder psychische Feuer handelt.

Der persönliche Salamander unterstützt den Kreislauf, regelt den Stoffwechsel und sorgt für die richtige Körpertemperatur. Ein gutes Verhältnis zum eigenen Feuergeist garantiert Lebenskraft und Willensstärke. Pläne und Träume bleiben durch ihn lebendig. Er sorgt für hohe Spiritualität und regen geistigen Austausch. Auch die sexuelle Hitze bleibt am lodern. Salamander haben mit Wandlungs- und Reifeprozessen zu tun. Sie schenken Mut zur individuellen Veränderung und fördern die eigene Entwicklung. Eine schlechte Verbindung zum persönlichen Feuerwesen drückt sich durch fehlenden Glauben, wachsenden Pessimismus und Energiemangel aus.
Unser Salamander wird uns helfen, das innere Feuer zu schüren. Er stärkt unsere Aura und hilft uns, die spirituellen und magischen Momente in unserem Leben zu erkennen. Kerzenmeditation kann helfen, mit dem persönlichen Feuerwesen Kontakt aufzunehmen.

Es ist von Vorteil für das persönliche Wohlbefinden, sich mit der Natur und ihren Geistwesen zu verbünden. Nur wer die Hüter der Elemente achtet, wird auch ein gutes Verhältnis zu seinem eigenen Körper entwickeln. Die Möglichkeiten der Begegnung mit den Wesen der anderen Welt schwinden allerdings in dem Maße, in dem man sich von der Natur entfernt. Um ein magisches Leben führen zu können, braucht man die Bereitschaft, die verzauberten Welten der Kindheit neu entstehen zu lassen.

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Stand: 27. März 2004.